Galerie GaiaGalerie Gaia

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und nach Absprache


Kunst: Ausstellungen

Freitag 17. Februar - 12. April 2012 - AUSSTELLUNG - SEELENBILDER VON MARIA M. REDER

Ausstellung in der Galerie Gaia " LICHTZEICHEN "
Aquarell-Lasurmalerei von Maria Martina Reder

Eröffnung: 17. Februar um 19Uhr
Livetrommeln auf der Rahmentrommel mit Matthias Eule

Maria Martina Reder Jahrg.66

Juni 2002
Eröffnung des Ateliers Seelenbilder und der Friedrichshagener Malschule mit wechselnden Ausstellungen, Mal- und Zeichenkursen, Lesungen, LiveMusik und Festen.....

seit1997
Dipl. Malerin/ Grafikerin lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin und Dozentin in Berlin

1992-1997Studium
Studium der Malerei /Grafik/Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden  
Professoren: Siegfried Klotz - Malerei und Elke Hopfe - Grafik
Detlef Reinemer - Plastik/Keramik
bevorzugt Arbeiten in Öl, Tempera,Aquarell, Bleistift, Kohle, Lasurmalerei, Radierungen, Lithographien, Bildhauerei in Sandstein und Holz, Plastiken in Ton,Gips, Bronze

1988-1992
Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden Fachrichtung: Maskenbild -Abschluss:1992

1992
Arbeit als Maskenbildnerin am Schleswig-Holst.Landestheater Flensburg

1982-1988
Friseurlehre; Arbeit an verschiedenen Theatern (Annaberg,Rostock,Stralsund,Bautzen,Dresden,Berlin)



PETER ENGELHARD - GÖTTINENBILDER vom 14. April - 18. Mai 2012

Vernissage am 21. April mit Michael Zschech (Erzählung KALI) und Musik Lotussphere

Peter Engelhardt wurde 1959 in Nürnberg geboren und lebt als freischaffender Maler in Dresden. Nach Praktika im Graphischen Gewerbe und als Kirchenmaler/Restaurator studierte er Freie Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Nach Schaffensphasen in den klassischen Sujets Landschaft, Portrait, Stilleben wandelte sich 2003 sein künstlerisches Schaffen – berührt von der Qualität der Zeit und beeinflußt von mystisch-spirituellen Erlebnissen, entstanden die ersten Marien-Bilder. Bald eröffnete sich dem Maler das weite Pantheon weiblicher Gottheiten –  ein Nachhausekommen in lange verlorene und abgespaltene Ebenen der Seele und in die Heilung. In wiederentdeckter Ganzheit berührt das Leben in weiblicher Gestalt –  die tausend Gesichter der Shakti-Devi...
Vielfältig wie das Leben selbst zeigen sie sich in den zahlreichen Gemälden, in denen die Quelle des Lebens und Seins als Ikone der weiblichen Göttlichkeit erscheint. Die erotische und die sakrale Ebene gehen eine natürliche Verbindung miteinander ein und sind eine gemalte Liebeserklärung an die Schönheit weiblicher Schöpferkraft.
Im Göttinnen-Zyklus spiegelt sich der immer wechselnde Fluß des Lebens in den sinnlich, farbigen Körpern und in dem Raum, der sie umfließt. Die den Bildern einverwobene Symbolik nimmt Bezug auf Göttinnen verschiedenster Traditionen und Kulturen - zB der hinduistischen, der buddhistischen, der kashmirisch-shivaitischen, der germanisch-keltischen und der ägyptischen - frei spielerisch, ohne an einem Dogma irgend einer Religionsgemeinschaft zu haften.


Peter Engelhardt

1959 - Geboren am 10. Oktober in Nürnberg 
1971 - 1978 - Peter-Vischer-Gymnasium/Nürnberg
1978 - 1980 - Praktikum im graphischen Gewerbe
1981 - Fachabitur Gestaltung
1981 Praktikum als Kirchenmaler / Restaurator 
1981 - 1988 Studium der Freien Malerei und Grafik
an der AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE NÜRNBERG
seit 1988 - freischaffender Maler und Grafiker
2002 - Astrologieausbildung 
Atelier in Nürnberg und Dresden



19. Mai bis 30.Juni 2012 AUSSTELLUNG MIT ANNE ELISABETH SEEVERS

Was bedeuten Ornamente für mich?

Das Betrachten eines Ornamentes ist wie ein Blick in den nächtlichen Sternenhimmel. Das Unendliche im Endlichen. Alles in der Natur ist miteinander verbunden, und jeder Einzelne ist Teil darin. Ein endloses Verwoben sein, sich umschlingen, verbinden, wieder lösen und aufs Neue zusammentreffen.
Was passiert da eigentlich? Welche Bahnen ziehen Planeten und Galaxien? Je länger man diese Muster verfolgt, um so mehr begegnen sie einem überall: in Teppichen, Stoffen, Tellern, in Bewegungen, Tanz, in Blüten, Bäumen, fallendem Laub, im Kreisen der Sterne....


Was ist Buchmalerei?

In der Buchmalerei werden Handschriften, Bücher oder einzelne Blätter mit Ornamenten, Miniaturen und Randverzierungen gestaltet. Die Illumination, im türkischen: Tezhip, umfasst den großen Bereich der Ornamentmalerei; außerdem gehören die Miniaturmalerei und daneben noch die Blumen- und die Portraitmalerei dazu.

Die Verbreitung der Buchmalerei reicht von Ostasien über den islamischen Raum und Europa bis ins Amerika der Maya und Azteken. Seit der Antike sind Arbeiten dieser Kunstrichtung dokumentiert. Mit dem Beginn des Buchdrucks verliert sie sich aber nach und nach.

Im islamischen Raum kommt der Buchmalerei eine besondere Bedeutung zu. Das zentrale Stichwort, das diese besondere Entwicklung im Bereich der Ornamentik, Illumination und in der Stilisierung der gegenständlichen Formen ermöglichte, ist das Bilderverbot. Die Künstler entwickelten hier eine außerordentliche Kreativität und Feinfühligkeit in der Anlage der ornamentalen Darstellungen und geometrischer Muster für die Buchmalerei des sakralen Bereiches.

Auch im Christentum hat es eine Zeit des Bilderverbotes gegeben. Dass schließlich der Bilderstreit zugunsten der Ikonophilen entschieden wurde, führte hier zu einer vollständig anderen Entwicklung der Malerei.

Wie sind die Ornamente entstanden?

Die Maltechnik dieser Ornamente stammt aus der Malschule des Top Kapı Palastes in Istanbul. Einige der Motive sind nach Vorlagen aus dieser Malschule entwickelt, einige nach historischen Vorlagen, einige sind in der traditionellen Art neu entworfen, einige enthalten auch Elemente, die es in den historischen Entwürfen nicht gab, die aber dennoch in traditioneller Weise eingefügt sind.


Internationales Festival für Illumination und Miniatur in Tlemcen/Algerien, Juni 2011

"Deutsche Illumination nach islamischer Art in einer Dimension von Offenheit und Toleranz

Wiederkehrende Szenen im Geiste von Offenheit und Toleranz spiegeln sich in den Inhalten der Illuminationen von Europäern wider, die die Sprache des Ostens hervorragend beherrscht haben. Der Osten, der durch seine übliche Spontanität und seine Schönheit einen Teil des Universums in einer irdischen Welt einnimmt, steht in stetigem Kontakt zum Himmel.

Und diese Tatsache zeigt, dass die Konvergenz der neuen Zivilisationen, die sich nicht in der Theorie der vorsätzlichen Konfrontation unterscheiden, immer durch eine Kunst widerlegt wird, die wahrhaft die Werte menschlicher Kommunikation widerspiegelt, trotz vermeintlicher Grenzen und Unterschiede ... Die gleichen Werte beschriebt die Deutsche Anne Elisabeth in ihren Illuminationen mit unendlicher Präzision und mit den Farben im höchsten Grad der Reinheit.

Das Vokabular der Kunst ist einzigartig, es unterscheidet sich nicht von einem Ort zum anderen, sondern nur in den Begabungen des Künstlers, seinen Visionen und technische Fertigkeiten, und die Begabungen von Anne Elizabeth zeigen sich in ihrem Stil im Umgang mit der islamischen Tradition, den Illuminationen einen neuzeitlichen Charakter und eine ästhetische Bedeutung zu geben.

Während die deutschen Illuminationen, in Tlemcen von Anne Elizabeth präsentiert, ihre Begabungen zeigen, enthüllen sie gleichzeitig ihre großartigen Fähigkeiten im Bereich der Offenheit und Toleranz, eine gemeinsame Ästhetik zwischen der Menschheit zu finden, ohne Rücksicht auf menschliche Unterschiede. Diese Unterschiede haben keinen Platz in der algerischen Kultur, die immer stärker das Interesse der Weltöffentlichkeit auf sich zieht."

Abdul Rahman Al-Kanani,
Festival for Illumination and Miniatur in Tlemcen / Algerien, Juni 2011
(Übersetzung aus dem Arabischen vom Autor und von Adil Baiaich)



AUGUST/ SEPTEMBER 2012 - AUSSTELLUNG MIT SEIDENKALEREI VON UTE SEIFERT

Von den verschiedenen Möglichkeiten, sich kreativ auszudrücken,hat sich bei mir in erster Linie die
Malerei auf Seidenstoffen durchgesetzt.
Die Qualitäten und Eigenarten- ja Eigenwilligkeiten- des Stoffes, die das Bemalen und Bearbeiten
immer wieder zu einem Experiment werden lässt, faszinieren mich seit vielen Jahren.
Die Inspirationsquellen sind vielfältig. Mal entdecke ich eine Farbe für mich neu, mal Farben im
Kontrast oder in Harmonie, dann wieder (er)finde ich ein Ornament, ein Tier, eine Pflanze...
Mitunter beginne ich mit einem kleinen Detail und während des Malprozesses bekommt das Bild
Sinn und Inhalt und nicht immer stimmt das Ergebnis mit dem überein, was ich mir anfangs gedacht
habe.
In solchen Momenten habe ich den Eindruck, lediglich die ausführende Kraft zu sein, um ein Bild
nach außen hin entstehen zu lassen.
Oft werde ich gefragt, wie lange ich an einem Bild arbeite:
Mindestens zwei Tage- aber da nach meiner Meinung ein Bild nie endgültig fertig gemalt ist, gibt es
keine maximale Dauer einer Entstehung.
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ebenfalls mit Leinwand, Papier, Acrylfarben und Tusche,
Sand, Steinen, Holz und anderen Materialien.
Es entstehen, auch in Verbindung mit Seidenstoffen, Bilder und Collagen.
Die potentielle Vielfalt und die Möglichkeiten der Verarbeitung all dieser Farben und Werkstoffe
lassen für mich die Malerei immer wieder zu einem weiten Experimentierfeld werden.



26.Oktober-30. November 2012 Ausstellung mit Michael Podszun

„Die Erfahrung des Schönen birgt das Gefühl der Heimkehr. … Wenn wir das Schöne erfahren, geschieht beides im selben Akt: Wir erwachen und geben uns hin. … Ohne die übliche Berechnung spüren wir, dass wir ebenso leicht in das Schöne hineingleiten können wie in die nahtlose Umarmung des Wassers; etwas Uraltes in uns vertraut bereits darauf, dass uns diese Umarmung tragen wird.

 Die Schönheit verweilt nicht, sie besucht uns nur. Doch der Besuch der Schönheit ergreift uns und lädt uns ein, in ihren Rhythmus mitzuschwingen, sie ruft uns dazu auf, schön zu fühlen, schön zu denken, schön zu handeln in der Welt: Ein Leben zu schaffen und zu führen, welches das Schöne erweckt.

Eine Welt ohne Schönheit wäre unerträglich.“  JOHN O`DONOHUE

„ Künstler sind die Gehilfen Gottes, weil sie ihre Suche nach dem Licht nie aufgeben.“  TON SCHULTEN

„Vielleicht ist es die Schönheit, die uns am Ende erlöst“   F.M.DOSTJEWSKI

" So ist mir auch heute die Zeit meiner Ateliertätigkeit abgesetzt von den Verrichtungen des Alltags ein wesentliches Erfahrungsfeld und immer wieder überraschend, unkalkulierbar, vom Prozess her, offen, letztendlich ein mir heiliges und mich heilendes Tun."



DeZEMBER 2012 - `Bilder vom Licht´ von Hans Georg Leiendecker